Der Zahntempel, oder genauer der "Buddha Tooth Relic Tempel" in Chinatown wurde 2007 errichtet und bewahrt eine kostbare Reliquie, die Buddhisten für den linken Eckzahn Buddhas halten. Schauen wir uns um.

Was auf westliche Besucher oft befremdlich wirkt, ist die Wohnsituation vieler Menschen in Singapur. Dabei hat die Regierung, anders als bei uns, schon früh die Probleme erkannt, die eine extrem knappe Landesfläche und eine stetig wachsende Bevölkerung verursachen werden. So gibt es zahllose riesige Wohnanlagen, welche auf uns scheinbar bescheiden und nicht besonders anziehend wirken, die aber bezahlbaren Wohnraum mit allen modernen Annehmlichkeiten bieten und die, wir sind in Singapur, top gepflegt und verwaltet werden. Dabei sind viele Wohnungen im Laufe der Zeit in den Besitz ihrer Bewohner übergegangen, was staatlicherseits sehr gefördert wird. 

Ein modernes Hotel, welches die üppige Vegetation Singapurs bis in die obersten Etagen mitnimmt. Hier hat man mittlerweile begriffen, daß schon kleinere Grünflächen das extreme Stadtklima punktuell spürbar verbessern können. Während es auch bei uns immer wärmer wird und dennoch immer mehr Menschen ihre (Vor-)Gärten mit tonnenweise Kies und Steinen versiegeln, wird hier stets mehr Natur in die Architektur integriert.

Während anderswo die Städte im Autoverkehr ersticken, hat man in Singapur vor einiger Zeit einen Zulassungsstop für weitere Automobile verhängt. Dieses Verbot gilt zunächst für 3 Jahre und wurde von der Bevölkerung ohne Proteste akzeptiert. Nur wer ein altes Auto stilllegt, darf ein neues Fahrzeug zulassen. Das kann aber trotzdem bis zu 50.000 Euro kosten, nur die Zulassung, versteht sich. Dann gibt es noch Mautgebühren, die je nach Tageszeit und Straße unterschiedlich ausfallen, Altautozuschläge, Parkgebühren, etc.. und alle diese Einnahmen fließen nahezu vollständig in den Ausbau und den Unterhalt des ÖPNV. Dazu sagte der Premierminister: "Wir wollen einen derart erstklassigen öffentlichen Nahverkehr in Singapur haben, daß die Menschen überhaupt kein Bedürfnis mehr haben, Auto zu fahren."

Wo Chinesen leben, gibt es garantiert immer auch etwas zu essen. Im Chinatown-Center sogar eine ganze Menge. Daneben kann man hier Hausrat, Kleidung, Spielsachen, Souvenirs, Koffer, Taschen, und und und einkaufen.

Facebook-Eintrag vom 03.09.2018: "Heute bin ich an einem McDonald's vorbei gelaufen und habe gesehen, daß es, speziell für die geschätzte Kundschaft aus Singapur, ein McFlurry gibt, welches mit dem Geschmack der hier so geliebten Durianfrucht angereichert wird.

Das machte mich neugierig.

Ich glaube ich habe noch nie ein McFlurry bestellt (für die Unkundigen: ein Softeis mit Fruchtpüreezugabe), einen Durian McFlurry werde ich auf jeden Fall nicht noch einmal bestellen. Unter den  Vanilleeiston mischten sich auf Anhieb käsige und zwieblige Geschmacksnoten und das konvenierte mir so gar nicht. Übler als der Geschmack ist noch der intensive Nachgeschmack. Beim aufstoßen meint man gerade einen Beutel Zwiebelringe verdrückt zu haben. Glücklicherweise handelt es sich bei der McDonald's Plempe vermutlich nur um Aromastoffe. Ich möchte jetzt doch nicht mehr wissen, wie die echte Durian schmeckt, deren Konsistenz mit der eines "faserigen Puddings" beschrieben wird. In meinem Hotelzimmer findet sich der mehrsprachige Hinweis, daß der Verzehr von Durians im ganzen Haus streng verboten ist und Zuwiderhandlungen mit einer hohen Geldstrafe geahndet werden. Gleiches gilt für den Verzehr von Mangostanen, obwohl die wirklich köstlich schmecken und auch nicht übel riechen, aber deren Schale enthält einen Farbstoff, der sich, egal wo drauf getropft, nicht mehr entfernen läßt."

Der Flickschuster hat gerade seinen ambulanten Reparaturservice eingerichtet und wartet auf die geschätzte Kundschaft.

Fußreflexzonenmassage für jedermann bietet dieser öffentliche Steinweg, in einer Gartenanlage neben einem Einkaufszentrum in Chinatown.

Mein Eintrag bei Google Maps: "Ein Besuch im Chinatown Heritage Centre ist ein absolutes "Muß", wenn man an der Geschichte der faszinierenden Metropole Singapur interessiert ist. Mich hat die anschauliche Rekonstruktion der erbärmlichen Lebensumstände der ersten chinesischen Einwanderergenerationen sehr berührt. Die ausgezeichneten Texte und die zusätzlichen Materialien auf dem Audioguide trugen ihren Teil zum Verständnis bei. Danke auch für den freundlichen Empfang."

Im Erdgeschoß dieses lebendigen Museums betritt man zunächst die Schneiderei des Hausbesitzers, wobei man, aufgrund der aufwändigen und authentischen Dekoration und Einrichtung der Räume, das Gefühl hat, dieser habe nur kurz seinen Laden verlassen und kommt sofort wieder.

Wie hart die Lebensumstände der übrigen 40-50 Menschen, die in diesem typischen Wohn- und Geschäftshaus des 19. Jahrhunderts hausten, tatsächlich gewesen sind, zeigt die Ausstellung in den oberen Etagen. Die einst, wie mit Brettern abgeteilte Kellerverschläge, in kleine und kleinste Abteile aufgeteilte Nischen, boten Lebens- und teilweise Arbeitsraum für ganze Familien oder Wohngemeinschaften, welche sich wiederum eine Toilette, eine Wasserstelle und eine Kochgelegenheit im Hof teilen mußten.

...weiter in Teil 4 !